Schritt 3: Die Maßnahmen

Mit dem dritten Schritt der Analyse Ihres Unternehmens nähern wir uns den konkreten Maßnahmen. Um den Bedarf in den verschiedenen Handlungsfeldern darstellen zu können, haben wir sechs vertiefende Tools ausgewählt, die sich im Projekt bewährt haben. Erste Veränderungen lassen sich mit diesen Handlungsansätzen systematisch erreichen.

 

Maßnahmen

ASA PLuS

Anwendung
nur mit externer Moderation zielführend; Ansprechpartner: Institut für Betriebliche Gesundheitsförderung BGF GmbH, Kontaktdaten auf der Partnerseite

Aufwand
ca. drei Stunden

Entwicklung
Institut für Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF)

BEP Betriebsentwicklungsplanung

Anwendung
Der Betriebsentwicklungsplan hilft, Strategien und Maßnahmen für einen festgelegten Planungszeitraum zu entwickeln; Selbstcheck und Maßnahmenplanung anhand der Leitfragen des Fragebogens

Aufwand
ca. 2,5 Stunden 

Entwicklung
Projektteam BauWert InWest

ASD der BG Bau

Anwendung
Selbstanalyse mit Hilfe von Fragebögen für Mitarbeiter und Unternehmer; Auswertung nur von Experten wie ASD der BG Bau oder betriebsärztliche Ansprechpartner durchführbar

Aufwand
Untersuchung je nach Gesundheitszustand zwei bis drei Stunden pro Mitarbeiter, Unternehmer- bzw. Mitarbeiterfragebogen 15 bis 30 Minuten, Seminare zwischen drei und fünf Stunden

Entwicklung
Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG Bau)


AuG-Check

Anwendung
Selbstanalyse oder Analyse mit Berater; Tool steht zum Download bereit, bei Beratungsbedarf Kontakt BIT Bochum

Aufwand
Durchführung max. 20 Minuten, ggf. Wartungsverträge oder ähnliches vorab prüfen

Entwicklung
BIT e.V., Anpassung im Rahmen des Projektes BauWert InWest

AWH-Standard

Anwendung
nur mit externem Berater durchführbar, Inhaberfragebogen steht vorab zum Download bereit; Tool wird durch zertifizierte AWH-Berater bei Kammern und Fachverbänden meist kostenfrei eingesetzt; fundiertes Wissen im Bereich des betrieblichen Rechnungswesens erforderlich

Aufwand
ca. sechs Stunden bei minimaler Detailtiefe (Auswertung der letzten drei Geschäftsjahre); umfangreiche Vorbereitung, u. U. mit Hilfe des Steuerberaters, erforderlich

Entwicklung
Zentralverband des Deutschen Handwerks, www.zdh.de

PRA

Anwendung
verschafft schnellen Überblick über die Personalrisiken des Unternehmens; Selbstcheck und Maßnahmenplanung anhand der Leitfragen des Fragebogens

Aufwand
ca. eine Stunde

Entwicklung
BIT e.V./a-flex, Projektteam BauWert InWest

 



Erste Veränderungen lassen sich mit diesen Handlungsansätzen systematisch erreichen:

ASA PLuS
Im Rahmen eines moderierten Workshops mit Beschäftigten Ihres Unternehmens werden Optimierungsideen systematisch erfasst.

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Neben ergonomischen und organisatorischen Aspekten der Arbeit wird auch das soziale Miteinander (z.B. Führungsverhalten, Kollegialität) thematisiert. So wird die Ist-Situation mit ASA PLuS (Arbeitssituationsanalyse - Probleme, Lösungen und Strategie) detailliert aus Sicht der Beschäftigten dargestellt und durch konkrete Verbesserungsvorschläge ergänzt.


BEP Betriebsentwicklungsplanung
Bei der Betriebsentwicklungsplanung werden die Stärken und Schwächen Ihres Betriebes in folgenden Themenfeldern bewertet:

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Unternehmensleitung, Betriebsgrundlagen, Finanzsituation und -ausstattung, Wirtschaftlichkeit, Markt und Kunden, Personal, Arbeitsschutz, Produkte und Leistungen, Zusammenarbeit und Kooperation. Nach der inhaltlichen und qualitativen Bewertung von Stärken und Schwächen werden in der gleichen Einteilung Maßnahmen beschrieben, die gezielt für den festgelegten Planungszeitraum Stärken ausbauen und Schwächen abbauen helfen sollen.


Gesundheitscheck durch den ASD der BG Bau
Lösungen für den Arbeits- und Gesundheitsschutz in Unternehmen, gerade auch in Kleinbetrieben, bietet die

 

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Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft mit dem arbeitsmedizinischen-sicherheitstechnischen Dienst (ASD der BG BAU). Check-up-Untersuchungen helfen, Gesundheitsparameter, Risikofaktoren und Gesundheitsdaten zu erheben. Die Untersuchungen beinhalten ein ausführliches ärztliches Gespräch und eine Beratung zum persönlichen Gesundheitszustand. Die Auswertung der Untersuchungen erfolgt betriebs- und gewerkeübergreifend und gewährleistet zusätzlich eine anonyme Auswertung, die allen teilnehmenden Betrieben zur Verfügung gestellt wird und gewerkespezifische Diagnosen und Belastungen aufzeigt. Ergänzend erfolgen Befragungen der Unternehmer und Mitarbeiter. Auch die Befragungsergebnisse werden den Betrieben anonymisiert zur Verfügung gestellt. Hier finden Sie zusammengefasste Ergebnisse der Befragungen und Untersuchungen, die vom ASD der BG Bau im Rahmen des Projektes durchgeführt wurden.


AuG-Check
Der Arbeits- und Gesundheitscheck (AuG-Check) kümmert sich im Detail um das Thema Arbeitsschutz, also beispielsweise Brandschutz und

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Erste Hilfe. Das Tool geht über den gesetzlichen Arbeitsschutz hinaus, weil es auch thematisch angrenzende Kapitel des Gesundheitsschutzes, wie Maschinensicherheit, Betriebliche Gesundheitsförderung und Betriebliches Gesundheitsmanagement, behandelt. Die zentrale Fragestellung bezieht sich auf Umsetzung und Überprüfung der Gefährdungsbeurteilung (§§ 5 und 6 ArbSchG). Sollte Verbesserungsbedarf bestehen, sind Berater der Berufsgenossenschaft und auf Arbeits- und Gesundheitsschutz spezialisierte Berater Ansprechpartner.


AWH-Standard
Die Arbeitsgemeinschaft der Wert ermittelnden  Betriebsberater im Handwerk (AWH) ist ein Ertragswertverfahren zur Bestimmung des

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Unternehmenswerts. Es kann als Grundlage für den Verkauf, die Übergabe oder die Änderungen von Gesellschaftsanteilen genutzt werden. Das AWH-Verfahren liefert nachvollziehbare und verständliche Ergebnisse sowie eine realistische Bewertungsgrundlage, die von der Finanzverwaltung akzeptiert wird. Der AWH widmet sich darüber hinaus Themen der Personalwirtschaft sowie der Inhaberabhängigkeit. Aufgrund der komplexen betriebswirtschaftlichen Zusammenhänge handelt es sich bei diesem Verfahren um ein reines Expertenverfahren, das belastbare neutrale Ergebnisse liefert.


Personalrisikoanalyse
Die Personalrisikoanalyse wurde im Rahmen des Projekts A-flex - altersflexible Arbeitssysteme entwickelt und für BauWert

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InWest angepasst. Die Analyse unterstützt Kleinstbetriebe beim Aufbau eines systematischen Personalmanagements. Mit der Personalrisikoanalyse bewerten Sie die Personalsituation in Ihrem Unternehmen unter Berücksichtigung der Aspekte Altersstruktur, berufsbedingte Erkrankungen, Fehlzeiten und Arbeitsunfähigkeitsfälle, Verteilung der Arbeitszeiten, Wissens- und Kompetenzverteilung im Betrieb, Fluktuationsrate des Personals und Fähigkeiten zur Personalbeschaffung. Damit wird deutlich, in welchen Bereichen des Personalmanagements Sie Maßnahmen zur Verbesserung ergreifen sollten.


Einige dieser Instrumente können nur mit Moderatoren oder Experten durchgeführt werden. Kontaktadressen und weiterführende Informationen stellen wir Ihnen im Rahmen der Erläuterungen zur Verfügung. Klicken Sie einfach auf die Tools, Sie erfahren dann mehr über Ihre Möglichkeiten.

Im vierten und letzten Schritt werden die Maßnahmen übergreifend in einem umfassenden Handlungsplan dargestellt.